Datum: 27. 05 2026
Autor: Sabine Mey
Knapp über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gestern auf die 46‑Kilometer‑Strecke mit rund 1.050 Höhenmetern.
Am Start verteilte Teamerin Sabine Sistig die Buffs, die von der Nordeifel Tourismus GmbH bereitgestellt wurden. Ein herzliches Dankeschön für diese Unterstützung ging an die Nordeifel Tourismus GmbH. Die Sonne schien warm und klar, der Wind auf den Höhen war angenehm, und die Landschaft zeigte sich in frischem Grün, durchzogen von leuchtend gelben Rapsfeldern.
Von Lessenich aus führte der Weg über offene Felder und erste Waldstücke auf den Römerkanal‑Wanderweg. Ein Abschnitt mit langen Linien und ruhigen Wegen, der gut in den Tag hineinführte. Weiter ging es ins Bad Münstereifeler Höhengebiet, wo sich lichte Wälder, kleine Bachläufe und weite Hochflächen abwechselten.
Am Dicke Tönnes erreichten wir eine kleine Waldkapelle mit einer Figur des Antonius von Ägypten. Direkt daneben standen eine Schutzhütte, Bänke und eine Infotafel. Dort wartete auch eine Verpflegungsstation mit Getränken, Bananen und Keksen.
Der Dicke Tönnes war zugleich der Ausstiegspunkt für die Halbmarathon‑Gruppe. Einige stiegen dort in den DAV‑Sektionsbus und fuhren zurück zu ihrem Ausgangsort, während die Marathon‑Gruppe weiterzog.
In Iversheim folgte ein Moment, der allen in Erinnerung blieb: Beate, die Mutter eines Teilnehmers, hatte spontan einen kleinen privaten Verpflegungspunkt aufgebaut. Wasser, Apfelschorle, ein Platz im Schatten – genau im richtigen Moment. Danke, Beate.
Hinter Iversheim öffnete sich die Landschaft erneut, bevor in Wachendorf die Burg Wachendorf erschien. Erst danach begann die lange Kastanienallee – eine Reihe alter Kastanien, die in voller Blüte standen und einen eindrucksvollen Abschnitt bildeten.
Später erreichten wir die Bruder‑Klaus‑Feldkapelle, ein bekanntes Bauwerk des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Ein klarer, reduzierter Raum aus Stampfbeton mit einer besonderen Formensprache.
Der Rückweg nach Lessenich führte wieder über offene Höhen, begleitet von Sonne, Wind und einem ruhigen, zufriedenen Gefühl.
Was diesen Wandermarathon auszeichnete, war die sportliche Leistung aller Teilnehmenden.
Ob jemand zum ersten Mal eine solche Distanz ging oder bereits mehrere Weitwanderungen hinter sich hatte – das Tempo war hoch, die Ausdauer beeindruckend, und die Motivation blieb bis zum letzten Kilometer spürbar. Viele wuchsen über sich hinaus, manche überraschten sich selbst, und alle erreichten ihr Ziel mit Stolz.
Im Ziel warteten selbstgebackener Kuchen, erfrischende Getränke und viele erschöpfte, aber strahlende Gesichter.
Der Support entlang der Strecke lag bei Michael und seinen Söhnen – aufmerksam, zuverlässig und den ganzen Tag präsent. Die Gesamtorganisation verantwortete Teamerin Sabine Sistig, die mit Ruhe, Struktur und Überblick für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Alle Teamenden, die an ihrer Seite standen, waren in jeder Hinsicht verlässlich im Einsatz.
Wir von der DAV‑Sektion Eifel danken allen Teilnehmenden, Mitgliedern und unserem gesamten Team für dieses besondere Event. Die Vorfreude auf den nächsten DAV‑Wandermarathon ist bereits spürbar.