Newsletter DAV Sektion Eifel, Februar 2026Liebe Mitglieder, wir starten gemeinsam in ein neues Bergjahr – mit frischen Touren, spannenden Vorträgen, besonderen Begegnungen und vielen Momenten draußen in der Natur. Dieser Newsletter gibt euch einen ersten Überblick über das, was in den kommenden Wochen ansteht. Schön, dass ihr dabei seid. +++ Neuigkeiten +++Sektionsbus: Jetzt für alle Mitglieder buchbarSeit dem 15. Januar 2026 steht die Buchung unseres DAV‑Sektionsbusses nicht mehr nur Teamern für offizielle Touren zur Verfügung, sondern allen Mitgliedern. Der Bus ist ideal für Outdoorabenteuer, Wanderungen, Klettertage, Familienaktionen und gemeinsame Unternehmungen – genau dafür wurde er angeschafft. Er ist preiswert buchbar über unsere Website: https://www.dav-eifel.de/verein/sektionsbus Bei Fragen findet ihr die zuständigen Ansprechpartner ebenfalls dort. +++ Rückblick +++Ein Jahr voller Abenteuerlust, Begegnungen und Bergmomente Das vergangene Jahr war erfolgreich, abenteuerlustig und voller spannender Erlebnisse, die man nicht vergisst. Besonders gefreut hat uns der große Zuwachs an neuen Mitgliedern – darunter einige, die noch am Tag ihrer Geburt oder in den ersten Lebenswochen angemeldet wurden. Auch unsere Veranstaltungen waren ein voller Erfolg: Geschichten beim „Erzähl mal, wie war’s?“, Begegnungen, Austausch und Kaffee und Kuchen beim Erlebnistag, – all das hat uns viel Freude gemacht. Diese Formate wird es auch 2026 wieder geben. Wir freuen uns schon sehr darauf, euch wiederzusehen, gemeinsam zu erzählen, zu lachen und bei Kaffee und Kuchen gemütlich zusammenzusitzen. +++ DAV Eifel – Tipp +++Winterrunde Höfen – Perlenbachtal – Kalterherberg – DreistegenDer Winter zeigt sich vielleicht noch einmal von seiner weißen Seite – und genau dann lohnt sich diese Runde besonders. Sie verbindet stille Täler, weite Hochflächen, historische Grenzorte und kleine Überraschungen am Wegesrand. Eine Tour, die nicht spektakulär sein will, aber genau dadurch ihren Zauber entfaltet. Der Einstieg in Höfen ist geprägt von den typischen, hohen Buchenhecken, die wie natürliche Windschutzmauern wirken. Schon nach wenigen Minuten öffnet sich der Blick ins Perlenbachtal, wo das Wasser der Talsperre wie ein langes, ruhiges Band zwischen den Hängen liegt. Im Frühjahr leuchten hier die berühmten Narzissenwiesen – im Winter herrscht eine fast fjordartige Stille. Der Weg folgt dem Ufer, bevor er Richtung Kalterherberg ansteigt. Oben angekommen, wechselt die Stimmung: Die offene Hochfläche wirkt weit, klar und im Winter fast arktisch. Einzelne Baumgruppen, weite Wiesen und Fernblicke bis in die belgischen Ardennen begleiten den Weg. Ab Kalterherberg führt die Route auf die Klosterroute, Kurz darauf erreicht man einen Abschnitt des Schmugglerwegs, der an die Zeit erinnert, als Kaffee, Butter und Tabak heimlich die Grenze wechselten. Infotafeln erzählen von Zöllnern, Grenzsteinen und nächtlichen Wegen durch den Wald. Ein Highlight ist der Sprechende Zöllner, eine Installation, die mit Hörstationen die Grenzgeschichte lebendig macht. Über Dreistegen, führt der Weg zurück Richtung Perlenbachtalsperre. Ein letzter, Anstieg bringt euch zurück nach Höfen. Key Facts: Länge: ca. 8 km Höhenmeter: ca. 150 hm Charakter: abwechslungsreich, wintertauglich, stille Pfade, weite Blicke Hinweis: Bei tiefem Schnee anspruchsvolle Tour. https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/eifel/grenzgeschichten-klosterpfade-rund-um-hoefen/332947785/ +++ Bericht des Monats +++Schneeschuhtour im Allgäu – Sonne, Schnee und steile HängeEinige unserer Mitglieder waren in der vergangenen Woche mehrere Tage im Allgäu unterwegs – und die Bilder, die uns erreicht haben, sprechen für sich: strahlender Sonnenschein, tief verschneite Hänge, Gipfelkreuze im Winterlicht und bunte Schneeschuhe, die sich durch frischen Pulverschnee arbeiten. O‑Ton Oliver: „Wunderschöne Tage bei herrlichem Sonnenschein. Eine völlig neue Fortbewegungserfahrung – nicht schnell, aber mit Schneeschuhen lassen sich enorme Steilheiten und Gefälle bewältigen.“ Claudia ergänzt: „Eine sehr gut organisierte Tour mit täglich steigendem Anspruch. Wunderschönes sonniges Wetter, Tiefschnee, ein harmonisches Miteinander in der Gruppe und ein hoher Erholungswert. Besonders gut fand ich die sicherheitsbewusste Einweisung in das LVS‑Gerät.“ Die Gruppe war mehrere Tage vor Ort, hat verschiedene Routen erkundet und dabei eindrucksvoll erlebt, wie vielseitig Schneeschuhtouren sein können: mal gemütlich durch verschneite Wälder, mal steil hinauf zu Aussichtspunkten, mal über freie Hänge mit weitem Blick. Auch unser Sektionsbus war im Einsatz – und hat die Gruppe zuverlässig hin‑ und zurückgebracht. Alle, einschließlich des Busses, sind wohlbehalten zurück. Teamer: René Roth und Eckhard Klinkhammer +++ und kommt sonst noch ... +++18. April 2026 – „Wollseifen – so war’s 1945“Wanderung mit Zeitzeugengespräch Von Walberhof führt der Weg über die Dreiborner Hochfläche zum Schöpfungspfad. Dieser bildet einen bewussten Gegenpol zur Geschichte Wollseifens: Hier geht es um Leben, Würde und Hoffnung – nur wenige Kilometer entfernt von einem Ort, der für Verlust und Zerstörung steht. Wollseifen – ein Dorf, das verschwinden musste Gegen Nachmittag wird Wollseifen erreicht, die bekannte Wüstung auf der Hochfläche. Das Dorf wurde 1946 von der britischen Militärverwaltung geräumt; die Bewohner hatten nur drei Wochen Zeit, ihre Heimat zu verlassen. Heute stehen noch Kirche, Schule, Transformatorenhaus und Kapelle – stille Zeugen eines Dorfes, das nicht mehr existiert. Zeitzeugengespräch in der Kirche Um 15:00 Uhr findet in der Kirche Wollseifen ein Gespräch mit Gisela Mey, geborene Zöll, statt – eine der letzten noch lebenden ehemaligen Einwohnerinnen des Dorfes. Moderation: Andreas Züll, Schriftsteller und Lokalhistoriker. Weitere Infos und Anmeldung – auch für Nichtmitglieder: https://www.dav-eifel.de/programm?id=4421 2. Mai 2026 – Marathonwanderung rund um den Decke Tönnes45 km – oder 21 km als Halbmarathon Die Rundtour startet am Waldfriedhof in Lessenich – früh am Morgen, wenn die Luft klar ist und die Beine noch frisch. Genau der richtige Moment, um sich zu fragen, ob man das wirklich vorhat. Die Antwort lautet: Ja. Und wie. Von dort geht es Richtung Katzensteine, weiter zur Burgfeyer Mühle, wo wir auf den Römerkanal‑Wanderweg wechseln. Durch den Wald erreichen wir Weiler am Berge, bevor wir das Eschweiler Tal mit seinen Kalkkuppen durchwandern. Die Landschaft wird weiter, die Schritte werden runder, und irgendwann merkt man: Der Körper läuft, der Kopf wird frei — und genau dafür ist diese Tour gemacht. Über den Ahr‑Urft‑Weg geht es nach Eicherscheid. Am Knippberg (537 m) beim Decke Tönnes ist die Hälfte der Strecke geschafft – und der höchste Punkt erreicht. Für die Halbmarathonis gibt es hier einen Parkplatz für die Logistik. Und genau hier, am Decke Tönnes, passiert es. Man steht da, schaut über die Eifel, spürt die Beine — und denkt: „Okay. Ich bin wirklich unterwegs. Ich schaffe das.“ Danach führt der Weg weiter über Rißdorf zurück nach Lessenich. Im Ziel wartet die Möglichkeit, das Finish bei lokalen Köstlichkeiten zu feiern — und ja, die schmecken nach 45 km besser als alles andere. Und das Beste daran: Du musst noch nicht perfekt vorbereitet sein. Du musst nur anfangen. Jetzt. Ein paar Trainingsrunden, ein bisschen Durchhaltewillen — und am 2. Mai bist du dabei. Mit uns. Mit der Gruppe. Mit dem Gefühl, etwas Großes zu schaffen.Halbmarathon oder Marathon – such dir deine Heldentat aus. Weitere Infos und Anmeldung – auch für Nichtmitglieder: https://www.dav-eifel.de/programm?id=4184 +++ SAVE THE DATE – 16. März 2026 +++Rund um den Nanga Parbat – Filmvortrag von Michael BeekDer Nanga Parbat gilt als einer der beeindruckendsten Berge des Himalaya. Michael Beek nimmt euch mit auf eine bildstarke Reise durch Gilgit‑Baltistan, über den Karakorum‑Highway und zu den gewaltigen Flanken des 8125 Meter hohen Berges. Die Route führt zur Rupalflanke, der höchsten Fels- und Eiswand der Erde, weiter über hohe Pässe zur Diamirflanke und schließlich zur Märchenwiese an der Nordseite. Beek verbindet eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen mit jahrzehntelanger Erfahrung als Bergführer, Expeditionsleiter und Journalist. Der Vortrag zeigt Pakistan von seiner ursprünglichen Seite – mit starken Bildern, persönlichen Begegnungen und Musik aus der Region. Eine Einladung zu einer intensiven, visuellen Reise rund um den Nanga Parbat. Karten und Preise: Nichtmitglied: 10 € DAV‑Mitglied: 8 € Kinder bis 18 Jahre: 6 € Kartenverkauf: Abendkasse oder www.ticket-regional.de (+ 2,50 € Servicegebühr). Im Feld „Ermäßigung“ können DAV‑Mitglieder und Kinderpreise angepasst werden. Bei Versandart „Online“ entfallen die Versandgebühren. Alle Infos und Links zu dieser Veranstaltung gibt es unter https://www.dav-eifel.de/programm/vortraege/nanga-parbat-2026 Dies ist nur eine Auswahl unserer Termine. Weitere spannende Termin findest ihr hier: Schaut nach, es sind interessante Dinge drin. +++ Schlusswort +++Ein neues Bergjahr liegt vor uns – voller Wege, die wir gemeinsam gehen können, voller Begegnungen, die uns bereichern, und voller Momente, die uns daran erinnern, warum wir draußen unterwegs sind. Danke, dass ihr Teil unserer Sektion seid, dass ihr mitmacht, mitlauft, mitgestaltet und diese Gemeinschaft lebendig haltet. Ich freue mich auf viele schöne Touren, Gespräche und Augenblicke mit euch – draußen in der Eifel, in den Bergen und überall dort, wo wir gemeinsam unterwegs sind. Herzliche Grüße Sabine Mey Öffentlichkeitsreferentin Der nächste Newsletter erscheint Anfang April.
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