Über das Fronleichnamswochenende vom 04.06. bis 07.06. unternahm unsere Jugendgruppe mit insgesamt 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Fahrt nach Fontainebleau. Die Anreise erfolgte gemeinsam mit dem DAV-Bus sowie einem zusätzlichen Auto. Untergekommen sind wir, wie in der Vergangenheit auch schon öfter, auf dem Campingplatz Camping La Musardière, der einen hervorragenden Ausgangspunkt für viele verschiedene und populäre Bouldergebiete bietet. Das Wetter zeigte sich während der Fahrt insgesamt durchwachsen. Trotz wechselhafter Bedingungen konnten wir die geplanten Aktivitäten gut durchführen und mehrere Gebiete besuchen. Gekocht wurde wie immer jeden Abend gemeinschaftlich mit großen Campingkochern auf dem Zeltplatz.
Donnerstag: Anreise und erstes Bouldern
Am Anreisetag starteten wir früh um 5 Uhr morgens mit unserer Reise nach Fontainebleau. Nach der Ankunft und dem Einrichten auf dem Campingplatz ging es direkt in das Gebiet Justice de Chambergeot. Das Gebiet ist besonders nah am Campingplatz und bietet viele leichte Boulder und Parcours. Dort konnten wir erste Eindrücke vom Sandsteinbouldern in Fontainebleau sammeln und uns mit den besonderen Anforderungen des Gebiets vertraut machen. Die Pfälzer Bergsteiger planen jedes Jahr über Fronleichnam auf dem Campingplatz einen Wettkampf im Flaschenschieben. Beim Abendessen hatten wir Besuch von einem der Organisatoren, der uns angeworben hat. Kurzerhand haben wir zwei Dreierteams für den Wettkampf angemeldet.
Freitag: Gebiet 91.1 und Vorbereitung des Flaschenschiebewettkampfs
Am Freitag stand das Bouldergebiet 91.1 auf dem Programm. Unsere Gruppe verbrachte dort den Tag mit gemeinsamen Bouldern. Das Bouldergebiet zeichnet sich ganz besonders durch die großen Sandflächen aus. Da wir an diesem Tag alle zusammen waren, hatten wir ein großes Lager aufgebaut, in dem wir gemeinsam Pause machen konnten. Die Pause haben wir aktiv mit der Slackline und dem Volleyball gestaltet. Abends auf dem Campingplatz stand das Einmessen für den Flaschenschiebewettkampf. Dabei wurden die Grundlagen und Rahmenbedingungen für den späteren Wettbewerb vorbereitet. Das Wetter war sehr wechselhaft und starke Regenschauer haben uns Schwierigkeiten bereitet. Glücklicherweise hatten wir ein Zelt mit sehr großem Vorzelt und 2 große Tarps dabei. Dadurch konnten wir unser Camp wetterfest aufstellen.
Samstag: Aufteilung der Gruppe und Flaschenschiebewettkampf
Am Samstag teilte sich die Gruppe zeitweise auf. Ein Teil war zunächst erneut im Gebiet 91.1 unterwegs, anschließend wurden auch die Gebiete Roche aux Sabots und Cul de Chien besucht. Der andere Teil ging in ein benachbartes Gebiet mit leichteren und kleineren Bouldern. Dadurch konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Bouldergebiete kennenlernen und genau auf ihrem Niveau klettern. Abends haben wir uns dann wieder auf dem Campingplatz getroffen, wo der Flaschenschiebewettkampf stattfand. Dort angekommen merkten wir, dass die anderen das etwas ernster genommen haben als wir und schon fleißig am Trainieren waren. Die Stimmung war sehr gut und dei dem Wettkampf ging es darum, dass jeder Teilnehmer nur mit einer bestimmten Anzahl Körperteile den Boden berühren darf. Dabei muss eine Flasche so weit wie möglich geschoben werden. Kurzerhand haben wir uns von einer Taktik, die vielversprechend aussah, inspirieren lassen und diese übernommen. Wir sind damit im oberen Mittelfeld gelandet. Am Ende gab es für jeden Teilnehmer ein Teilnehmergeschenk.
Sonntag: Abreisetag in Isatis
Am Abreisetag wurde vor der Heimfahrt noch das Gebiet Isatis besucht. Das Gebiet hatte auch wieder Boulder in jedem Schwierigkeitsgrad. Anschließend erfolgte die Rückreise mit dem DAV-Bus und dem Auto.