28. Februar 2027 (Anmeldeschluss)
Werner Holwein (Teamer)
Tourenbeschreibung
Wir treffen uns samstags in Saas-Grund in der Pension Heino. Hier haben wir für die komplette Woche unser Quartier. Dennoch werden wir die eine oder andere Tour von einer Berghütte aus starten. An diesen Tagen übernachten wir auf der jeweiligen Berghütte; die Übernachtung in der Pension entfällt entsprechend.
Kurze Zustiege und die für uns kostenlosen Bergbahnen – mit einer einmaligen Ausnahme von ca. 55 € – erleichtern den Zugang zu den Gletschern. So können wir unsere Kraft und Energie auf das eigentliche Ziel der Woche konzentrieren: die Ausbildung und das sichere Bewegen im vergletscherten Hochgebirge.
Geplanter Ablauf
Restlicher Samstag
Sonntag
Am Sonntag steht die Ausbildung auf dem Programm:
Montag
Um die gelernten Themen unmittelbar in der Praxis umzusetzen, besteigen wir das:
Allalinhorn, 4.025 m
Verschiedene Seilbahnen bringen uns bereits auf knapp 3.500 m.
Über die Normalroute besteigen wir das Allalinhorn. Die Tour ist vergleichsweise einfach, beinhaltet aber dennoch viele typische Facetten einer Hochtour und bietet damit eine gute Möglichkeit, die am Vortag erlernten Techniken unmittelbar anzuwenden.
Die weiteren Tage
Die nächsten Tage sind mit weiteren Übungseinheiten und Touren verplant. Mögliche Ziele sind beispielsweise:
Hinweis zur Tourenplanung
Bei einer Tourenwoche im Hochgebirge kann die Planung nicht langfristig festgeschrieben werden.
Sicherheit geht vor Gipfelziel
Die endgültige Entscheidung über Touren, Routen und Ausbildungsinhalte wird vor Ort anhand der aktuellen Verhältnisse getroffen. Änderungen des Programms oder ein Verzicht auf einzelne Touren sind daher jederzeit möglich.
Kosten
Kursgebühr: Kostenumlage
Das bedeutet: Jeder Teilnehmer trägt seine eigenen Kosten. Meine im Rahmen der Kursdurchführung entstehenden Kosten werden auf die Teilnehmer umgelegt.
Hier eine Abschätzung der zu erwartenden Kosten:
Position Kosten
Darin enthalten sind:
Nicht enthalten sind:
Bekleidungsempfehlung Hochtourenkurs
Am Körper / Grundbekleidung
Funktionsunterwäsche, möglichst atmungsaktiv und schnelltrocknend
Funktionsshirt, kurz- oder langärmelig
leichte Trekking- oder Berghose, möglichst robust und bewegungsfreundlich
Unterwäsche und Socken zum Wechseln
Wärmeschicht
Fleecejacke oder leichte Isolationsjacke
je nach persönlichem Kälteempfinden eine leichte Daunen- oder Kunstfaserjacke für Pausen und Gipfel
Wetter- und Windschutz
wasserdichte Hardshelljacke mit Kapuze
wasserdichte Überhose oder zumindest eine wind- und wetterfeste Berghose
Kopf und Hände
warme Mütze oder Stirnband
Sonnenkappe oder Sonnenhut
dünne Handschuhe für Bewegung und Gletscherarbeit
warme, winddichte Handschuhe für Kälte, Wind und Gipfel
Besonders wichtig
Auch wenn beim Zustieg sommerliche Temperaturen herrschen können, kann es auf dem Gletscher, bei Wind, schlechtem Wetter oder während längerer Ausbildungs- und Sicherungsphasen sehr schnell kalt werden. Eine zusätzliche Wärmeschicht sollte daher immer im Rucksack verfügbar sein.
Grundsätzlich gilt: Lieber mehrere leichte Schichten, die je nach Temperatur und Aktivität an- oder ausgezogen werden können, als eine einzelne, sehr dicke Jacke.
Nach Anmeldeschluss wird es eine Vorbesprechung geben.
Teilnahme ab:3 Personen
Teilnahme bis:5 Personen
Anmeldungen:6
Gurte, Steigeisen, Pickel, Eisschraube, Stöcke, div. Karabiner können von der Sektion ausgeliehen werden. // Die Schlingen und Schnüre werden bei der Vorbesprechung thematisiert.